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Yamaha Technologie 1973: Erste Monocross Federung

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Allgemein
Bei der Monocross Federung der siebziger Jahre ersetzte ein einzelnes Zentralfederbein die sonst üblichen beiden kleineren Federbeine an der hinteren Schwinge. Das Zentralfederbein wird unterm Tank am Steuerkopf des Rahmens abgestützt und hält die Schwinge über eine Dreieckkonstruktion. Dadurch wird die Bewegung der Schwinge von einer Auf und Abwärts Belastung der konventionellen Federbeine in eine horizontale Vor und Rückwärts Bewegung des Monocross Federbeines umgewandelt, womit man bessere Federungs- und Dämpfungs- Effekte erzielen kann.

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Wie es funktioniert
Die Bezeichnung Monocross kommt von der Einbettung des Federbeins in Rahmen und Schwinge. Der Stoßdämpfer hat ein Ventil und eine Gummimembrane wodurch das Dämpferöl unabhängig vom Füllgas unter Druck gesetzt wird. So schäumt das Öl selbst bei starker Beanspruchung nicht, was zu einem stabilen Dämpfungsverhalten beiträgt. Seit der Einführung des Monocross Systems gab es über die Jahre ständig Verbesserungen. Beispielsweise leichtere und besser zu produzierende Federelemente mit progressiven Federn, die ein entsprechend progressives Dämpfungsverhalten erzeugen. In der Tat sind zahlreiche Folgeentwicklungen im Bereich der Federung erfolgt, welche Monocross eingeleitet hat.

Ergebnis
Vor der Einführung von Monocross wurden meist zwei separate Federbeine auf beiden Seiten der Schwinge angelenkt und am Rahmenrohr abgestützt. Die beiden Federelemente arbeiteten unabhängig voneinander. Das führt dazu, dass die Schwinge bei Schlägen durch Fahrbahnenebenheiten ungleichmäßig belastet wird und sich leicht verwindet und die Fahrstabilität beeinträchtigt. Dagegen wird beim Monocross System nur das Zentralfederbein belastet und die Kraft wird über die Dreiecksaufnahme der Schwinge gleichmäßig verteilt.
Außerdem konnte durch diese Konstruktion das Übersetzungsverhältnis zwischen Schwingen- Federweg und Federweg am Stoßdämpfer vorteilhaft verändert werden. Während bei konventionellen Federbeinen das Verhältnis 1,2 bis 1,5 betrug, ist es bei der Monocross Anordnung im Verhältnis 1:5! Das heißt größere Federwege mit besserem Komfort und besserem Fahrverhalten und besserer Traktion am Hinterrad.

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