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YZF-R125: vollwertiges Sportmotorrad

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„Wir haben die neue YZF-R125 ganz bewusst als richtiges Sportmotorrad konzipiert und die Gemeinsamkeiten mit der YZF-R6 sind durchaus Absicht gewesen“, erklärt Hiroshi Komatsubara, Chef der Entwicklungsabteilung von Yamaha Europa in Mailand. „Es gibt ja heute nur noch ein paar richtige Sportmotorräder in der 125er Klasse. Wir sind uns jedoch sicher, dass die heutige junge Generation ähnlich denkt wenn es um Motorräder geht, wie schon die Generationen davor. Die Jungs und Mädchen lieben ehrliche Maschinen mit guten Leistungswerten und Fahrverhalten. Viele träumen von einer R6.“

 

image Aus den 90er Jahren, die TZR125 image Heute: YZF-R125

Entwicklungsziele sind geblieben
Die YZF-R125 setzt die Linie der Yamaha Sportmotorräder in der 125er Klasse nach einigen Jahren Ruhepause wieder fort. Die Philosophie ist immer noch die gleiche: ein richtiges Sportmotorrad mit einem Motor, der zum stärksten Viertakter seiner Klasse gehört. Die schon legendäre TZR 125 war auf der größeren Schwester TZR 250 aufgebaut, hatte den gleichen Rahmen samt Fahrwerkselemente direkt von der 250er. Bei der YZF-R125 ging man im Prinzip ähnlich vor. Anders jedoch als noch vor einigen Jahren, kann man nicht einfach eine 250er nehmen und einen 125er Motor einbauen. Die Ingenieure um Projektleiter Toshiharu Shigeta mussten sich etwas anderes einfallen lassen, denn passende größere Maschinen, von denen man einfach Komponenten übernehmen konnte, gibt es in der Yamaha Produktfamilie nicht mehr.

image Spaß auf kleinen Straßen image CAD Bild der Fahrwerks Konstruktion image CAD Darstellung Fahrzeug

Design Prinzip der R6
Projektleiter Toshiharu Shigeta erklärt: “Wir haben diese 125er mit einer ähnlichen Philosophie entwickelt, wie auch die YZF-R6. Der Spaß am Fahren auf kleinen Straßen stand ganz oben auf der Prioritätenliste, weshalb auch die Fahrwerksgeometrie der YZF-R125 ähnlich der R6 ist. Gleichzeitig war die sportliche Auslegung in Kombination mit dem geringen Gewicht gut fürs Handling im Stadtverkehr. Wir konnten also zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.“

Dass die YZF-R125 größer ist als die meisten anderen 125er liegt daran, dass Rahmen  und Fahrwerksteile tatsächlich von anderen größeren Sportmaschinen aus der Yamaha Palette stammen. „Um jedoch messerscharfes Handling und Stabilität zu erreichen, mussten wir beispielsweise die Schwinge ganz neu und wesentlich steifer konstruieren, sonst hätte das Ganze nicht zusammengepasst.“ erklärt Shigeta weiter.

Projekt Mitarbeiter Sabino Tisci verrät noch ein anderes interessantes Detail: “Ein Muss für jedes Sportmotorrad ist die Konzentration der Masse um den Schwerpunkt. Wir haben das Layout der Auspuffanlage von der R6 übernommen, welche den Schalldämpfer direkt zentral unter dem Motor hat. Das kurze Endrohr kommt direkt hinter der rechten Fußraste ins Freie. Wir hätten natürlich auch einen spektakulären hochgezogenen Auspuff unter der Sitzbank wählen können, aber das hätte die 125er kopflastig gemacht und das Handling hätte gelitten. Außerdem konnten wir den gewonnen Platz unter der Sitzbank gut nutzen, um Elektrik Komponenten in der Nähe des Schwerpunktes unterzubringen. All diese Dinge tragen zum tollen Handling der YZF-R125 bei.“

image 2008 YZF-R125 image 2008 YZF-R6 image 2008 YZF-R1

Styling der R-Serie
„Yamaha wollte die 125er im Stil der R-Serie haben. Deshalb haben wir Kazumasa Sasanami, der schon der R1 ihr charakteristisches Aussehen gegeben hat, mit dem Styling beauftragt. Man kann klar sehen, dass dabei die gleichen Linien entstanden sind wie bei der R 6 auch.“ weiß Produktplaner Oliver Grill zu berichten.

image Der neue Motor macht das Beste aus der EU Regelung für 125 cc Maschinen image Kleiner Sportler für Landstraßen

Neuer Motor
Um dem sportlichen Aussehen und Fahrwerk Rechung zu tragen, hat Yamaha einen komplett neuen Viertakter entwickelt. Der Einzylinder ist mit der neuesten Technik bestückt und erfüllt auch künftige Abgasvorschriften bereits jetzt. Er hat einen Vierventil Zylinderkopf und ist wassergekühlt.

Die EU Führerschein Richtlinie begrenzt die Leistung der 125er Klasse auf 15 PS. „Wir haben das beste innerhalb der gesetzlichen Regelungen gemacht“, bestätigt Toshiharu Shigeta. Das Ergebnis ist ein quirliges, aber gesetzeskonformes Aggregat mit einem fülligen Charakter und entsprechendem Drehmoment. „Wir haben sogar ein ganz neues Sechsgang Getriebe gebaut, das den real gefahrenen Geschwindigkeiten in den meisten Ländern Europas Rechung trägt. Dieses Getriebe ist mit verantwortlich für den Fahrspaß auf kleinen Straßen, ohne jedoch Stadtfahren oder Autobahnstrecken zur Qual zu machen.“

 

Foto Galerie 1: Zeichnungen während der Entwicklungsphase der YZF-R125

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Foto Galerie 2: Weitere Zeichnungen während der Entwicklungsphase der YZF-R125 
 
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Foto Galerie 3: Details der YZF-R125 
 
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Foto Galerie 4: Farben der YZF-R125 (kann länderspezifisch abweichen).
 
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